Sehr geehrte Damen und Herren,

in der heutigen hektischen Zeit ist es sehr wichtig, sich Gedanken über Sinn und Zweck der Existenz zu machen. Viele Glaubensrichtungen haben sich entwickelt. Meist mit christlichem Hintergrund. Ich möchte Ihnen hier die gesamte Bibel nach der Übersetzung Martin Luthers zur Verfügung stellen. Wer gerne möchte, kann hier ein wenig lesen!

 

 

 

 Das sind Bücher, so der heiligen Schrift nicht gleich gehalten, und doch gut und nützlich zu lesen sind.

 

 

Das Evangelium nach Lukas

Von der Feindesliebe

Kapitel 6

  1. Aber ich sage euch, die ihr zuhöret: Liebet eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen;

  2. segnet, die euch fluchen; bittet für die, so euch beleidigen.

  3. Und wer dich schlägt auf eine Backe, dem biete die andere auch dar; und wer dir den Mantel nimmt, dem wehre auch den Rock nicht.

  4. Wer dich bittet, dem gib; und wer dir das Deine nimmt, von dem fordere es nicht wieder.

  5. Und wie ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, also tut ihnen auch.

  6. Und wenn ihr liebet, die euch lieben, was für Dank habt ihr davon? Denn auch die Sünder lieben ihre Freunde.

  7. Und wenn ihr euren Wohltätern wohltut, was für Dank habt ihr davon? Denn die Sünder tun dasselbe auch.

  8. Und wenn ihr denen leihet, von denen ihr hoffet zu nehmen, was für Dank habt ihr davon? Denn die Sünder leihen den Sündern auch, auf daß sie Gleiches wieder nehmen.

  9. Vielmehr liebet eure Feinde; tut wohl und leihet, wo ihr nichts dafür hoffet, so wird euer Lohn groß sein, und ihr werdet Kinder des Allerhöchsten sein; denn er ist gütig über die Undankbaren und Bösen.

 

Der Brief des Paulus an die Römer

Des Christen Leben ein Gottesdienst

Kapitel 12

  1. Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, daß ihr eure Leiber gebet zum Opfer, das da lebendig, heilig und Gott wohlgefällig sei. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst.

  2. Und stellet euch nicht dieser Welt gleich, sondern verändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, auf daß ihr prüfen möget, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.

Die Gnadengaben im Dienst der Gemeinde

  1. Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben ist, jedermann unter euch, daß niemand höher von sich halte, als sich's gebührt zu halten, sondern daß er von sich mäßig halte, ein jeglicher, wie Gott ausgeteilt hat das Maß des Glaubens.

  2. Denn gleicherweise wie wir an einem Leibe viele Glieder haben, aber nicht alle Glieder einerlei Geschäft haben,

  3. so sind wir viele ein Leib in Christus, aber untereinander ist einer des andern Glied,

  4. und haben mancherlei Gaben nach der Gnade, die uns gegeben ist.

  5. Hat jemand Weissagung, so sei sie dem Glauben gemäß. Hat jemand ein Amt, so warte er des Amtes. Lehrt jemand, so warte er der Lehre.

  6. Ermahnt jemand, so warte er des Ermahnens. Gibt jemand, so gebe er mit lauterem Sinn. Regiert jemand, so sei er sorgfältig. Übt jemand Barmherzigkeit, so tue er's mit Lust.

Mahnung zu brüderlicher Gemeinschaft

  1. Die Liebe sei ohne Falsch. Hasset das Arge, hanget dem Guten an.

  2. Die brüderliche Liebe untereinander sei herzlich. Einer komme dem andern mit Ehrerbietung zuvor.

  3. Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brennend im Geist. Dienet dem Herrn.*

    *Luther übersetzte nach anderer Überlieferung: «Schicket euch in die Zeit.»

  4. Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, haltet an am Gebet.

  5. Nehmet euch der Nöte der Heiligen an. Herberget gerne.

  6. Segnet, die euch verfolgen; segnet, und fluchet nicht.

  7. Freuet euch mit den Fröhlichen und weinet mit den Weinenden.

  8. Habt einerlei Sinn untereinander. Trachtet nicht nach hohen Dingen, sondern haltet euch herunter zu den geringen. Haltet euch nicht selbst für klug.

  9. Vergeltet niemand Böses mit Bösem. Befleißiget euch der Ehrbarkeit gegen jedermann.

  10. Ist es möglich, soviel an euch ist, so habt mit allen Menschen Frieden.

  11. Rächet euch selber nicht, meine Lieben, sondern gebet Raum dem Zorn Gottes; denn es steht geschrieben (5. Mose 32,35): «Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr.»

  12. Vielmehr, «wenn deinen Feind hungert, so speise ihn; dürstet ihn, so tränke ihn. Wenn du das tust, so wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln» (Sprüche 25,21.22).

  13. Laß dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.

 

Der erste Brief des Paulus an die Korinther

Des Apostels Predigt vom Kreuz

Kapitel 2

  1. Auch ich, liebe Brüder, da ich zu euch kam, kam ich nicht mit hohen Worten und hoher Weisheit, euch zu verkündigen die göttliche Predigt.

  2. Denn ich hielt nicht dafür, daß ich etwas wüßte unter euch als allein Jesus Christus, den Gekreuzigten.

  3. Auch war ich bei euch in Schwachheit und in Furcht und mit großem Zittern;

  4. und mein Wort und meine Predigt geschah nicht mit überredenden Worten menschlicher Weisheit, sondern in Erweisung des Geistes und der Kraft,

  5. auf daß euer Glaube bestehe nicht auf Menschenweisheit, sondern auf Gottes Kraft.

Von der Weisheit Gottes

  1. Wovon wir aber reden, das ist dennoch Weisheit bei den Vollkommenen; nicht eine Weisheit dieser Welt, auch nicht der Herrscher dieser Welt, welche vergehen.

  2. Sondern wir reden von der heimlichen, verborgenen Weisheit Gottes, welche Gott verordnet hat vor der Zeit der Welt zu unsrer Herrlichkeit,

  3. welche keiner von den Herrschern dieser Welt erkannt hat; denn wenn sie die erkannt hätten, so hätten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt.

  4. Sondern es ist gekommen, wie geschrieben steht (Jesaja 64,3): «Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben.»

  5. Uns aber hat es Gott offenbart durch seinen Geist; denn der Geist erforscht alle Dinge, auch die Tiefen der Gottheit.

  6. Denn welcher Mensch weiß, was im Menschen ist, als allein der Geist des Menschen, der in ihm ist? So weiß auch niemand, was in Gott ist, als allein der Geist Gottes.

  7. Wir aber haben nicht empfangen den Geist der Welt, sondern den Geist aus Gott, daß wir wissen können, was uns von Gott geschenkt ist.

  8. Und davon reden wir auch nicht mit Worten, welche menschliche Weisheit lehren kann, sondern mit Worten, die der Geist lehrt, und deuten geistliche Sachen für geistliche Menschen.

  9. Der natürliche Mensch aber vernimmt nichts vom Geist Gottes; es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen; denn es muß geistlich verstanden sein.

  10. Der geistliche Mensch aber ergründet alles und wird doch selber von niemand ergründet.

  11. Denn «wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer will ihn unterweisen?» (Jesaja 40,13). Wir aber haben Christi Sinn.

 

Link zu einer interessanten Seite über Jesus:

http://y-jesus.org/german/wwrj/3-ist-jesus-gott/?gclid=CNTb5cKZ-MQCFejJtAodIhwA0A